Anlässlich der nun startenden Koalitionsverhandlungen hat der Vorstand des Landeselternausschusses der Kitas in Rheinland-Pfalz (LEA RLP) ein Forderungspapier an die Verhandlungspartner versandt.
Ihr findet das Forderungspapier und die Pressemitteilung zum Thema unter https://www.lea-rlp.de/forderungspapier-zu-den-koalitionsverhandlungen/.
Sowohl im Wahlkampf als auch in Ihren Programmen haben CDU und SPD der Bildung einen herausragenden Stellenwert eingeräumt. Im Sondierungspapier bekräftigen sie dieses gemeinsame Ziel ausdrücklich mit dem Versprechen, „in Bildung von Anfang an“ zu investieren, Gebührenfreiheit zu sichern und jedem Kind die bestmöglichen Chancen zu eröffnen.
Wir als Vorstand des Kreiselternausschusses Trier-Saarburg stimmen dem LEA RLP vollumfänglich in seiner Forderung zu, diese Wahlversprechen nun zu erfüllen und auch die frühkindliche Bildung einzubeziehen. Kitas sind der erste Bildungsort im Leben eines Kindes und legen die Grundlage für Chancengerechtigkeit, Teilhabe und gelingende Bildungsbiografien.
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Darüber hinaus möchten wir auf eine kommende digitale Veranstaltung des LEA RLP hinweisen: Die Referentinnen Susanne Skoluda und Julia Burkard vom Bildungsministerium werden am 21.04.2026 ab 19.30 Uhr über das Thema „Erzieher:innen-Beruf im Wandel“ informieren. Nähere Infos und die Anmeldung gibt es auf unserer Website: https://www.lea-rlp.de/event/erzieherinnen-beruf-im-wandel/
Landeselternausschuss fordert: Frühkindliche Bildung ernst nehmen und Wahlversprechen jetzt einlösen
Mainz, 10.04.2026. Der Vorstand des Landeselternausschusses der Kitas in Rheinland-Pfalz (LEA RLP) erinnert die Verhandlungspartner von CDU und SPD daran, ihre eigenen bildungspolitischen Versprechen konsequent umzusetzen. Beide Parteien haben im Wahlkampf die Bildung als zentrales Zukunftsthema hervorgehoben. Nun gilt es, diesem Anspruch auch in den Koalitionsverhandlungen gerecht zu werden.
„Bildung für Kinder beginnt in der Kita. Kitas sind Bildungs- und Demokratieorte, soziale Räume und zentrale Unterstützungssysteme für Familien und ihre Qualität entscheidet maßgeblich über Chancengerechtigkeit“, erklärt Annegret Neugschwender, Vorsitzende des LEA RLP.
Im Sondierungspapier bekennen sich CDU und SPD ausdrücklich dazu, „in Bildung von Anfang an“ zu investieren, Gebührenfreiheit zu sichern und jedem Kind die bestmögliche Förderung zu ermöglichen. Dieses Versprechen muss sich nun konkret im Koalitionsvertrag widerspiegeln, auch und insbesondere im Bereich der frühkindlichen Bildung.
Das vorgelegte Forderungspapier des LEA RLP benennt die aus Elternsicht notwendigen strukturellen Verbesserungen klar: verlässliche und bedarfsgerechte Rahmenbedingungen, eine dauerhaft verankerte Sprachförderung, bessere Personalschlüssel sowie wirksame Lösungen zur Absicherung personeller Ausfälle. Zentral ist zudem die verbindliche Stärkung der Elternmitwirkung als Demokratie-sicherungs- und Qualitätsmerkmal im Kita-System. Darüber hinaus braucht es dringend eine Professionalisierung der Trägerstrukturen und eine stärkere Verzahnung von Kita und Schule. Ein verpflichtendes Vorschuljahr lehnt der LEA RLP weiterhin ausdrücklich ab.
„Die frühkindliche Bildung darf im politischen Handeln nicht hinter den eigenen Ankündigungen zurückbleiben. Wer von Investitionen ‚von Anfang an‘ spricht, muss diese auch konsequent in den Kitas sichtbar machen“, so Neugschwender.
Der LEA RLP fordert die zukünftigen Koalitionspartner auf, ihre Ankündigungen mit konkreten Maßnahmen, verbindlichen Zeitplänen und ausreichenden finanziellen Mitteln zu hinterlegen. Nur so kann das gemeinsame Versprechen eingelöst werden: beste Bildungschancen für alle Kinder von Anfang an.
Hier finden Sie das Forderungspapier des Vorstandes des LEA RLP: Forderungspapier

