KEA meets Kita gGmbH

Am 09.11.2023 trafen sich die Vorsitzende des KEA Trier-Saarburg, Annegret Neugschwender, und der KEA-Beisitzer Pascal Welter mit Vertretern der Kita gGmbH als größtem Träger im Kreis. Geschäftsführer Konrad Berg, Gesamteinrichtungsleiter Karl Federmann und Martin Roß standen dem KEA für 2 Stunden zu einem Austausch zur Verfügung. Die Kita gGmbH hat im Bereich Trier-Saarburg 44 Kitas in der Trägerschaft. Die wichtigsten Themen des Gesprächs waren die Elternmitwirkung und die durch den Fachkräftemangel verursachten Öffnungszeitenkürzungen in vielen Kitas der Kita gGmbH. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Elternmitwirkung wichtig für die Kitas ist und unterstützt werden sollte. Bei konkreten Problemen oder Fragen, sollen die Eltern sich gerne an die Kita-Leitungen und Gesamteinrichtungsleitungen wenden.

KEA Trier-Saarburg trifft sich mit Parteivertreter:innen

Zum Austausch über die Lage der Kita-Eltern im Kreis Trier-Saarburg trafen sich Annegret Neugschwender, Vorsitzende des KEA Trier-Saarburg, und Pascal Welter mit Vertreter:innen verschiedener Parteien des Kreistags. Bereits vor der Sommerpause konnten Treffen mit FWG, SPD und Die Linke initiiert werden. Im Herbst folgten nun Treffen mit Bündnis 90 / Die Grünen und CDU.

Bei allen Treffen ging es um die aktuelle, schwierige Lage der Eltern und Familien aufgrund des Fachkräftemangels und der zum Teil enormen Kürzungen der Öffnungszeiten. Unter dem vorherrschenden Druck und Stress der Eltern leiden auch immer die Kinder.

Es wurde auch die Trägerlandschaft im Kreis betrachtet und man war sich einig, dass eine Professionalisierung der Träger unabdingbar ist. Wie das geschehen kann, wurde kontrovers diskutiert.

Annegret Neugschwender mit Vertreter:innen von Bündnis 90 / Die Grünen (von links nach rechts): Alfred Wirtz, Boris Bulitta, Elke Winnikes, Martina Schleier. Nicht im Bild aber bei dem Gespräch dabei: Martina Wehrheim und Heike Gleißner

Annegret Neugschwender mit Vertreter:innen der CDU: Markus Franzen (links), Bernhard Henter (2. von rechts), Stephanie Nickels (rechts)

Newsletter 3/2023

Unser neuer Newsletter zum Start ins Kita-Jahr 2023/24 ist da! Wir haben wieder viele Informationen für euch zusammengestellt! Viel Freude beim Lesen: Der Newsletter kann hier heruntergeladen werden

Ihr findet im Newsletter:

Neues aus dem KEA: Ergebnisse der Eltern-Umfrage zum Bedarf – Treffen mit Politik und Trägervertretungen – Infos zu Elternversammlung/EA-Wahl/KEA-Delegierte – Digitale KEA-Vollversammlung am 06.07.

Neues aus den Kitas: Beitrag des EA Serrig – Meinung

Vorsitzende des KEA Trier-Saarburg trifft sich mit Parteivertreter:innen

Zum Austausch über die Lage der Kita-Eltern im Kreis Trier-Saarburg traf sich Annegret Neugschwender, Vorsitzende des KEA Trier-Saarburg, mit Vertreter:innen verschiedener Parteien des Kreistags. Die anderen politischen Parteien folgen nach der Sommerpause.

Bei allen Treffen ging es um die aktuelle, schwierige Lage der Eltern und Familien aufgrund des Fachkräftemangels und der zum Teil enormen Kürzungen der Öffnungszeiten. Unter dem vorherrschenden Druck und Stress der Eltern leiden auch immer die Kinder.

Es wurde auch die Trägerlandschaft im Kreis betrachtet und man war sich einig, dass eine Professionalisierung der Träger unabdingbar ist. Auch die Elternvertretung entwickelt sich in diese Richtung. Ohne Informations-Beschaffung, Schulungen, Gespräche auf allen politischen Ebenen funktioniert die Elternmitwirkung kaum noch.

Es wurde aber auch in die Zukunft geblickt und über neue, nachhaltige Ideen im Kita-Bereich gesprochen.

Annegret Neugschwender mit Matthias Daleiden (links) (FWG Kreistagsmitglied und 1. Beigeordneter der VG Trier-Land) und Michael Holstein (rechts) (Fraktionsvorsitzender und Vereinsvorsitzender der FWG Trier-Saarburg e.V., Bürgermeister der VG Trier-Land)

Annegret Neugschwender mit Vertreter:innen des Kreisvorstandes von „Die Linke“: Dr. Kathrin Meß (links vorne), Anja Rosche (links hinten), Ulf Rosche (rechts hinten) und Georg Bauer (rechts vorne)

Annegret Neugschwender mit Lothar Rommelfanger, Landtags- und Kreistagsmitglied für die SPD.

Umfrage zur Bedarfs-Ermittlung für das Kita-Jahr 2023/2024

Der KEA Trier-Saarburg hat eine Umfrage zur Bedarfs-Ermittlung bei den Familien im Kreis erstellt. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme, denn sie hilft uns in unseren Gesprächen mit dem Jugendamt und der Politik.

Die Umfrage erfolgt anonym. Sie erfragt nicht den konkreten Bedarf der einzelnen Familien, das ist Aufgabe des Kreisjugendamtes. Es geht uns darum, zu erfahren, wie die Bedarfe vor Ort abgefragt werden und ob sie erfüllt sind. Außerdem interessiert uns die aktuelle Lage vor Ort – gibt es Personalprobleme? – gibt es Kürzungen der Öffnungszeiten?

Bitte für jedes Kind ein eigenes Formular ausfüllen!

Newsletter 2/2023

Unser neuer Newsletter ist da! Wir haben wieder viele Informationen aus Kreis und Land für euch zusammengestellt! Viel Freude beim Lesen: Der Newsletter kann hier heruntergeladen werden

Ihr findet im Newsletter:

Neues aus dem KEA: Neue Homepage – Neues Informations-Format: Der KEA informiert – Presse-Artikel im Volksfreund – Digitale Eltern-Vollversammlung am 06.07.

Neues aus den Kitas: Tag der Kinderbetreuung – Mittagessen in den Kitas

Neues aus dem Land: Schulungen – Neues vom LEA

Neue Termine – Save The Dates!

Wir haben an dieser Stelle wichtige und interessante Termine für euch zusammengefasst:

Am 06.07.2023 wird eine digitale Vollversammlung des KEA Trier-Saarburg stattfinden. Nach einem kurzen Impulsvortrag wollen wir mit euch in einen Austausch zur aktuellen Lage in den Kitas im Kreis Trier-Saarburg gehen. 

Online-Veranstaltungen der Elternvertretungen, zu denen ausdrücklich alle Interessierten eingeladen sind:

14. Juni 2023: „ELTERN-mit-WIRKUNG – die Ausgestaltung der Elterngremien“. Siehe https://stea-worms.de/veranstaltungen/

22. Juni 2023: „Umgang mit dem Fachkräftemangel“. Demnächst mehr unter https://www.lea-rlp.de/category/veranstaltungen-und-schulungen/

26. Juni 2023: „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft: Eltern mit Migrationshintergrund im KiTa-System“. Siehe https://kea-germersheim.de/veranstaltung

10. Juli 2023: „Kita in Zeiten des Fachkräftemangels – zwischen Regel- und Notbetrieb“ (Arbeitstitel). Bald mehr unter https://www.lea-rlp.de/category/veranstaltungen-und-schulungen/

FaKiK gesucht

Über das neue Gremium Kita-Beirat wurde eine neue Position in jeder Kita eingeführt: Die Fachkraft für die Kinderperspektive im Kita-Beirat (FaKiB).

Die Idee dahinter ist die Einholung der Kinderperspektive mit konkreten Personen und Aufträgen zu verbinden, damit sie einen deutlich sichtbaren Stellenwert bekommt. 

Auf Landesebene will der LEA eine solche Fachkraft im Kita Tag der Spitzen etablieren. Dazu startet jetzt zunächst einmal ein Projekt, für das Mitwirkende gebraucht werden.

Die Kurzfassung:

  • Der LEA sucht mehrere FaKiBs, die eine Qualifizierung als Fachkraft für die Kinderperspektive im Kita-Beirat vorweisen und tatsächlichals FaKiB in einer Kindertageseinrichtung tätig sind.
  • Diese sollen Bestandteil der AG FaKiB (AG Fachkräfte für die Kinderperspektive im Kita-Beirat) werden und aus ihrer Mitte die FaKiK wählen (also die FaKiB, die an den Kita-Spitzen teilnehmen soll).

Der LEA ist von der Idee des Kita-Beirates als Ort des Diskurses der Verantwortungsgemeinschaft überzeugt. Da wir einen solchen Ort auch auf Landesebene – in Form der Kita-Spitzen – haben, ist es nur die nächste logische Konsequenz hier eine FaKiK einzuführen.

Nun braucht der LEA Vorschläge von Euch, um eine FaKiB zu finden, die der LEA „ins Rennen schicken“ kann. Bitte nehmt Kontakt zu Euren Kitas auf und fragt nach, wer diese große Chance nutzen will.

Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen bis zum 22. Juni 23.

Tag der Kinderbetreuung 2023

Am 15.05.2023 ist der Tag der Kinderbetreuung, ein Tag um den Fachkräften in den Kitas „DANKE!“ zu sagen. Danke fürs Trösten, Vorlesen, Lieb haben, Rumtragen und einfach Alles… Danke, dass ihr euch um unsere Kinder kümmert!

Der KEA Trier-Saarburg hat an alle Kitas im Kreis Post geschickt: im Briefumschlag befand sich eine Dankeskarte und ein Blumensamenpäckchen.

Danke an dieser Stelle auch an den Engelshof, der uns finanziell bei dieser Aktion geholfen hat!

Gefährlicher Trend: Eltern werden aus Kitas ausgeschlossen

Den Landeselternausschuss erreichen alarmierende Meldungen aus den Kitas, in denen die gute Idee der Verantwortungsgemeinschaft und die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ad absurdum geführt werden.

Neben den Rückmeldungen aus Kitas, die die Nach-Corona-Zeit genießen, weil nun endlich keine Einschränkungen mehr gelten, häufen sich die Meldungen, nach denen Kitas Einschränkungen dauerhaft beibehalten und konzeptionell verankern wollen. Die meisten dieser Meldungen beziehen sich auf das Ausschließen der Eltern. In der Pandemie durften vielerorts die Eltern während der Bring- und Holsituation das Kita-Gebäude nicht mehr betreten. Rechtlich ist das schon lange nicht mehr vertretbar. Schon im November 2022 – also in einer Zeit, in der viele Menschen aufgrund der ausklingenden Pandemie noch sehr besorgt waren – hat die STAATSKANZLEI RHEINLAND-PFALZ schriftlich bestätigt:

Es ist rechtlich nicht zulässig, dass eine KiTa Eltern das Betreten des Gebäudes verbietet. Dabei werden die Grenzen des Hausrechts überschritten.

„Sie können den Kindergarten verklagen, wenn an der Regel weiterhin festgehalten wird. Wenn Sie die Regel missachten und das Gebäude betreten, dürfen die Erzieher Sie nicht davon abhalten.“

Leider scheint der Ausschluss der Eltern einigen Kitas jedoch derart gut gefallen zu haben, dass sie es nun dauerhaft beibehalten wollen.

In vielen Kitas stößt das leider auch auf die überwiegende Führsprache der Eltern. Laut der dem LEA vorliegenden Rückmeldungen und Beobachtungen, erläutert dort das pädagogische Personal, warum es für die Kita, die Eltern und die Kinder angeblich viel besser sei, wenn die Eltern die Kita gar nicht erst betreten – weniger Geschrei von Seiten der Kinder, schnelleres Einfinden der Kinder in den Kita-Alltag, keine Störung des pädagogischen Alltages mehr durch Eltern in der Kita. Das Fachpersonal lässt sich dieses, angeblich viel bessere, Vorgehen von den Eltern – durch Abstimmungen oder durch den Elternausschuss – „legitimieren“ und verankern es dann teilweise auch in der Konzeption.

In seinem Schulungs- und Beratungsprogramm setzt sich der LEA mit allen Kräften dafür ein und wirbt dafür, dass Elternhaus und Kita keine komplett voneinander getrennten Welten darstellen dürfen. Hintergrund: Selbst wenn jede einzelne dieser Welten in sich perfekt wäre, wirkt sich die Trennung negativ auf eine gesunde Entwicklung des Kindes aus. Daher sollen sich Eltern dafür interessieren, was in ihrer Kita passiert und sich die Zeit nehmen, ihr Kind in die Kita hinein zu begleiten und sich beim Abholen noch ggf. die Kunstwerke und Bauten ihrer Kinder anzusehen. Die Eltern, die Kitas nach dem „Drive-in-Prinzip“ nutzen, werden – nicht ganz zu Unrecht – als beratungsbedürftig angesehen, denn sie leben die so wichtige Bildungs- und Erziehungspartnerschaft nicht. Und nun wird dies ausgerechnet von Seiten einiger Kitas befeuert und fälschlicherweise als pädagogisch wertvoll dargestellt.

Hier wird leider das Bild von dem „funktionierenden“ Kind als dem „richtigen“ und „erstrebenswerten“ Kind propagiert. Was für die Erwachsenen logistisch als einfacher erscheint, wird als entwicklungspsychologisch gut dargestellt. Sogenannte „negative“ Gefühle – wie sie in der Bring- und Holsituation ja durchaus auftreten können – haben keinen Platz und sollen vermieden werden.

Der LEA betrachtet diesen Trend – dem scheinbar auch von Fachberatungen nicht konsequent entgegengewirkt wird – als höchst bedenklich und als einen massiven Rückschritt, was die so wichtige Bildungs- und Erziehungspartnerschaft betrifft. Das Zusammenwirken der Erwachsenen auf Augenhöhe hat sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen selbst eine wichtige Bedeutung. Es geht um ein Miteinander und eine gegenseitige Unterstützung dabei das gemeinsame Ziel der Erziehung, Bildung und Betreuung anzugehen. Es geht um den Aufbau von Vertrauen und das Meistern durchaus herausfordernder Aufgaben. Es geht darum einander als wichtige Ressource zu begreifen und dadurch den derzeit wirklich nicht geringen Herausforderungen im System Kita als Verantwortungsgemeinschaft zu begegnen.

Ein solches – für die Kinder ungemein wichtiges – Verhältnis der Erwachsenen untereinander entsteht nicht einfach so. Es braucht Zeit und Raum. Die tägliche Begegnung kann dabei nicht durch ein „ab und an mal“ ersetzt werden.  

Bei näherem Hinschauen stehen oft bauliche oder personelle Herausforderungen hinter der Abgrenzung der Kitas gegenüber den Familien. Dann ist es an der Verantwortungsgemeinschaft diese Mängel konsequent anzugehen, statt den so wichtigen Kontakt von Eltern und Kita einzuschränken. „Gute“ Gründe für eine schlechte Sache halten wir nicht für akzeptabel.

Der LEA setzt sich für eine tatsächlich gelebte Erziehungs- und Bildungspartnerschaft und für Kitas als Orte für die ganze Familie ein. Einer weiteren Verschließung der Kitas möchten wir daher entschieden entgegenwirken.

Betroffene Kitas, Elternausschüsse und auch einzelne Eltern haben die Möglichkeit mit dem LEA in den Austausch zu gehen (lea@lea-rlp.de). Gemeinsam können sicherlich Lösungen gefunden werden, die die Lage vor Ort berücksichtigen, dabei aber nicht zulasten der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ausfallen.