Am 15.09.2026 fand im Sitzungssaal der Kreisverwaltung die öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt.
Unter TOP 1 wurde die aktuelle Auswertung des Kita-Sozialraumbudgets für das Kita-Jahr 2024/2025 vorgestellt. Mit diesem Budget stellt das Land den Jugendämtern zusätzliche Mittel zur Verfügung, die über die reguläre Personalausstattung der Kitas hinausgehen. Dadurch können Kitas entsprechend der Situation vor Ort und den Bedarfen der Familien zusätzliche Unterstützung anbieten.
Im Kita-Jahr 2024/2025 waren 20 Kindertagesstätten beteiligt. Ein wichtiger Baustein ist die Kita-SozialarbeitPlus. Sie ermöglicht niedrigschwellige Angebote für Familien, beispielsweise Elterncafés und Elterntreffs, Eltern-Kind-Aktionen oder Krabbelgruppen. Auch Beratung sowie gezielte Angebote zur Stärkung der Eltern- und Erziehungskompetenz gehören dazu.
Gleichzeitig ermöglicht das Sozialraumbudget zusätzliche Unterstützung für die pädagogischen Fachkräfte. Dazu zählen beispielsweise die Vorbereitung und Begleitung von Elterngesprächen, moderierte Fallbesprechungen sowie Unterstützung bei herausfordernden Situationen im Kita-Alltag.
Die Auswertung zeigt außerdem, welche Themen die Kitas aktuell besonders beschäftigen. Dazu gehören vor allem Inklusion, die Erreichbarkeit von Familien durch niedrigschwellige Angebote sowie die Beratung und Unterstützung von Eltern und Fachkräften.
Unter den TOPs 2 und 3 wurden die Förderungen der Familienbildungsstätten Trier (www.fbs-trier.de) und Remise Trier-Ehrang (www.fbs-remise.de) sowie des Familienzentrums fidibus – zentrum für familie | begegnung | kultur e.V. (www.fidibus-trier.de) für die kommenden Jahre beschlossen. Diese drei Träger bieten ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Familien in Trier und Trier-Saarburg an.
In TOP 4 ging es um die Förderung der dezentralen Jugendarbeit der Träger Jugendnetzwerk Konz (Junetko) e.V., Erlebniswerkstatt Saar e.V., Fachstelle Kinder- und Jugendpastoral Trier, Jugendzentrum Mergener Hof e.V. und SCHMIT-Z e.V.
Anschließend wurde unter TOP 5 über die Weiterführung des Jugendschutzprojektes „HaLT – Hart am Limit“ zur Alkoholprävention für Kinder und Jugendliche informiert.
In TOP 6 beschloss der JHA Förderungen von Baumaßnahmen im Bereich der Kindertagesstätten. Abgestimmt wurde über Förderungen für die Kitas St. Amandus Konz-Könen, Kinderland Schweich, St. Amandus Kordel und „Unterm Regenbogen“ Morscheid.
Um aktuelle Informationen und den Sachstand zum Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) ging es in TOP 7. Dabei wurde über die aktuelle Grundschulbetreuung in den Ferien gesprochen und der derzeitige Stand aufgezeigt.
Unter TOP 8 ging es um die wichtige Verabschiedung des Bedarfsplans sowohl für Kindertagesstätten als auch für den GaFöG-Bereich. Annegret Neugschwender bedankte sich als beratendes Mitglied des JHA für den KEA beim Jugendamt für diesen umfangreichen Bedarfsplan. Dieser bietet auf Grundlage zahlreicher Datenerhebungen ein gutes Bild der aktuellen Lage und der Bedarfe der Familien sowie einen realistischen Blick in die Zukunft.
Gesetzlich ist eine Anhörung des KEA Trier-Saarburg vorgesehen, die auch umfassend durchgeführt wurde. Im Anschluss wurde allerdings noch eine neue Formulierung in die Einleitung aufgenommen, die wir als KEA kritisch sehen. Gemeinsam mit dem Jugendamt konnte die entsprechende Passage jedoch noch im JHA abgeändert werden.
Alle Informationen sowie die öffentlichen Vorlagen und Beschlüsse finden sich unter:
https://buergerinfo.trier-saarburg.de/si0057.php?__ksinr=3437


